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SETI – Search for Extraterrestrial Intellegence @Home

SETI – Search for Extraterrestrial Intellegence @Home

Das kennen wir doch irgendwo her, oder? Den heimischen PC zur Datenauswertung zu Verfügung stellen, um ausserirdisches Leben ausfindig zu machen. Dieses Projekt nennt sich SETI@Home und wurde im Jahr 1999 gestartet. Ihr werdet euch jetzt wahrscheinlich fragen, was SETI mit Synthesizern zu tun hat!?

Wir maschinenartigen Menschen stehen doch immer irgendwie in Verdacht, elendige Elektronik Nerds zu sein. Als wären wir alle Star Trek oder Star Wars mögende und an außerirdische Lebensformen glaubende/interessierte Individuen. Okay, wenn man die Größe allein unseres Sonnensystems berücksichtigt, soll es sehr wahrscheinlich sein, das außer uns noch andere intelligente Lebensformen existieren. Um diese ausfindig machen zu können, sollten sie Radiowellen aussenden. Zu diesem Zweck wurde im Mai 2011 ein Receiver am Green-Bank Observatorium im US-Bundesstaat West Virginia in Betrieb genommen. Das Ding kann jetzt 24 Stunden am Tag nach Radiowellen Ausschau halten, obwohl die Schüssel selbst nach irgendwas anderem sucht.

Jetzt aber zurück zu den Aliens. Sind es die kleinen grünen Männchen mit Eierköpfen und Antennen auf dem Schädel, oder intelligente Wesen die es bereits geschafft haben, den Weltraum zu erobern.Wenn sie es geschafft haben, die Anziehungskraft ihres Planeten zu überwinden, werden sie bestimmt auch über eine Art Militär verfügen. Den Ehrgeiz, eine Rakete kontrolliert in die Luft zu befördern entstammte bei uns Menschen allein aus dem Bestreben heraus, diese an einer anderen Stelle mit einem mordmäßigen Wumms zerstörerisch einschlagen zu lassen.

Wir hoffen also auf friedliche Bewohner anderer Welten, die ihre Konflikte auf dem eigenen Planeten bereits in bester Star Trek Manier gelöst haben und Radiosignale ins Weltall senden. Ob denen der Kontakt zu uns Menschen allerdings gut tun wird, ist eine andere Frage.

Aber ich schweife vom Thema ab. Ich wollte euch nur ins Gedächtnis rufen, das wir uns an der Suche nach Aliens beteiligen können

Die Software

Seit 2005 arbeitet SETI@Home auf der BOINC Plattform. Hierbei handelt es sich um eine Software zur Netzwerkunterstützten Berechnung von großen Datenmengen. Das Prinzip ist einfach erklärt! Tausende Computer werden zu einem Superrechner vernetzt und teilen sich die anfallenden Berechnungen. Dabei ist BOINC nicht auf das SETI@Home Projekt beschränkt. Es handelt sich hierbei um eine Open Source Software, die z.b. gerne von Universitäten genutzt wird, wenn größere Datenmengen zur Berechnung anstehen. Der Ausrichter des jeweiligen Projektes spart sich die Bereitstellung von Ressourcen, in diesem Fall zusätzliche Computer, die Extrakosten verursachen würden.

Falls ihr euch also auf die Jagd nach den kleinen grünen Männchen begeben möchtet, besucht die Website von Seti-Germany. Grundsätzliche Infos gibt es auch auf Wikipedia.

Also dann, tut was ihr nicht lassen könnt! Aber beschwert euch hinterher nicht bei mir, das E.T. vor eurer Tür stand und die Herausgabe eures Handys forderte.

 

Ich muss mal wieder los…

 

Quellen:
Wikipedia,SETI-Deutschland

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