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Interessantes von der Musikmesse Frankfurt 2018

Interessantes von der Musikmesse Frankfurt 2018

Trotz des großen Herstellerschwundes, konnte ich einige interessante Sachen ausfindig machen. Zum großen Teil handelt es sich um Dinge, die ich bereits in meinem Pre- Musikmesse Artikel beschrieben hatte.

Exodus Digital Valkyrie (virtuell Analog) >>UPDATE Sept.2018<<: Der Valkyrie befindet sich noch nicht im Handel. Die Technik ist fertig, aber am Design wird sich wohl noch etwas ändern. Deshalb muss ich auch nichts über die wackeligen Drehencoder und das etwas altbackene Aussehen der Vorserienmodelle schreiben.Exodus Valkyrie

Von mir aus könnte er aber auch gerne so bleiben wie er ist. Hier kommt es eher auf die inneren Werte an, denn der Kleine hat einiges an Rechenleistung unter der Haube. Quasi ein Wolf im Schafspelz!

  • 128 Stimmen
  • 10 Oszillatoren pro Stimme (1280 Oszillatoren!)
  • 3 ADSR Hüllkurven
  • 2- und 4-Pol Filter werden Emuliert
  • 3 ADSR Hüllkurven
  • Arpeggiator
  • 32-fach Oversampling
  • 4 Stereo Ausgänge
  • Digital Audio Outs per USB 2.0 Port

Exodus Valkyrie Rückansicht

Der Sound wird schon Top sein! Eines der beiden Vorführmodelle war an ein Audio Monitorsystem angeschlossen. Der Klang war mal bombastisch, ein anderes mal Seidenweich, je nach Klangprogramm. Man kann eben wenig zum Sound sagen, wenn das Ding nicht im eigenen Studio steht. Die inneren Werte sprechen jedoch für sich und sind eine gute Voraussetzung für einen Top Klang.

Wir müssen einfach mal dran bleiben und abwarten, ob der Valkyrie in Produktion geht. Es handelt sich um einen digital Synthesizer mit einer durchaus beachtlichen Performance. Da gibt es nicht viele, außer dem üblichen Einerlei, die ihm Paroli bieten können. Laut dem Magazin Delamar soll der Preis unter 2000€ liegen.

 

Studiobricks SchallschutzkabineStudiobricks ist ein spanisches Unternehmen und stellt Schallschutzkabinen zum Zwecke der Musikproduktion her. In unterschiedlichen Grössen kommen sie als Gesangs- oder Sprecherkabine, oder als komplettes Musikstudio mit bis zu 50qm Grösse eingesetzt werden. Dank der Modularen Bauweise, stellt auch ein späterer Umzug kein grösseres Problem dar. Die Kabinen können komplett demontiert und an einem anderen Ort wieder aufgebaut werden.
Die Preise sind  eigentlich nicht mehr so ganz Hobbymusiker tauglich. Eine Studiobricks ONE bringt es schnell auf 8000€. Jetzt müsste man nur noch singen können!

…mehr Infos gibt es auf studiobricks.com

 

Yamaha RefaceLeider war mir ein direkter Test dieser Synthis nicht möglich. Statt jeden Synth unter Strom zu setzen und einen Kopfhörer beizulegen, wie man es auch sonst so auf Messen kennt, verkabelte Yamaha die Geräte untereinander mit Hilfe von kleinen Mischern. Jedenfalls hörte man ständig das Geklimper seines Nachbarn im Kopfhörer. Vielleicht war ich auch einfach nur zu blöd dazu, die richtige Einstellung zu finden. Da ich nun meinen Nebenan nicht stören wollte, unterzog ich den Geräten nur einen kleinen Test bzgl. der Haptik. Das „Testobjekt“ war ein Reface CP Electric Piano. Erstaunt war ich vom relativ hohen Gewicht des Kleinen, im Vergleich zur Größe. Das Gerät macht einen robusten Eindruck und ist sehr gut verarbeitet. Keine wackeligen Drehregler, bei denen man Angst bekommt, sie im nächsten Moment aus der Platine herauszubrechen.
Den Reface DX finde ich aktuell im Internet für 278€. Irgendwie ein „machbarer“ Preis, finde ich!

 

Korg Minilogue Analog SynthesizerKorg Minilogue: Dieser Synthi ist mir besonders aufgefallen. Er ist Analog und 4-stimmig Polyphone. Er bietet 8 unterschiedliche Voice Modi (Duo, Poly, Mono, Unison, Chord, Delay, Arp und Side Chain). Das OLED- Display zeigt Wellenformänderungen in Echtzeit an und ein 16-facher Step Sequenzer ist auch noch an Board. Er klingt sehr Fett, sieht gut aus und bei einem Preis von ca.600 €uronen freut sich das Maschinenherz. Zu allem Überfluss hat er auch den reddot award 2017 Designpreis gewonnen.
Also bitte, wo bekommt man schon mehr Analogsynthie für seine Kohle…

Anschlüsse:

  • Kopfhörer (6,3mm Stereoklinke)
  • Output (6,3mm Monoklinke)
  • Audio IN (6,3mm Monoklinke)
  • Sync IN (3,5mm Miniklinke, Mono)
  • Sync OUT (3,5mm Miniklinke, Mono)
  • MIDI IN
  • MIDI OUT
  • USB Typ B

Korg Minilogue Analog Synthesizer Detail Bedienfeld

Betrieben wird das Teil mit einem externen Netzteil (9Volt DC). Die Leistungsaufnahme des Gerätes liegt bei 10 Watt.

…also dann, ich geh mal wieder klimpern!

 

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